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Allgem. Bau- und Leistungsbeschreibung

Allgemeines und Vorbemerkungen

Das folgende Bau - und Leistungsverzeichnis ist die Vertragsgrundlage für die Planung und Kalkulation des zu errichtenden Bauwerkes. Die im Rahmen der weiteren Planung sich ggf. aus den Wünschen der Bauherren oder aus spezifischen technischen Erfordernissen ergebenden Änderungen, sind nach Maßgabe der Realisierungsmöglichkeiten als aufpreispflichtige Sonderwünsche des Bauvertrages zu vereinbaren.
Alle Gewerke werden nach den zum Zeitpunkt der Genehmigungsplanung gültigen, einschlägigen Hersteller-Vorschriften ausgeführt.


Durch die DEKRA erfolgt eine laufende Überwachung während der Bauzeit.

Bei Hausübergabe wird dem Bauherrn von der DEKRA das Zertifikat

Qualität am Bau übergeben.

Damit hat der Bauherr von anerkannt unabhängiger Stelle die

Qualitätsgarantie für sein Haus erhalten. (gegen Aufpreis)


Sonderwünsche müssen vom Bauherrn rechtzeitig in Form einer schriftlichen Auftragserteilung mit Zahlungsplan bekannt gegeben und schriftlich bestätigt werden. Abweichungen von der Baubeschreibung, die baulich keine Nachteile hervorrufen und keine entscheidende Gebrauchsminderung darstellen, sowie Änderungen, die durch die Genehmigungsbehörde, sich ändernden Vorschriften oder technischen Notwendigkeiten bedingt sind, bleiben vorbehalten. Sollte dies Aufpreise zur Folge haben, ist ihre Durchführung von einer vorherigen schriftlichen Sonderwunschvereinbarung abhängig.

Bauantrag und Bauleitung

Der Festpreis beinhaltet die Architektenkosten und die komplette Eingabeplanung mit den notwendigen Berechnungen zum Erhalt der Baugenehmigung. Die Bauüberwachung für das komplette schlüsselfertige Haus wird in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Architekten durchgeführt.
Die Richtlinien des B-Plans und des Höhenplans wird durch den Bauherrn eingehalten. Die Kosten der Baugenehmigung, etwaige von der Behörde geforderte Sonderleistungen die über die Eingabeplanung zum vereinfachten Baugenehmigungsverfahren oder Bauanzeigeverfahren hinausgehen, Einmessungs- und , Abmarkungsgebühren, Kosten für Baustrom und Bauwasser und/oder einer vom Bauherrn gewünschten Prüfstatik sind nicht Bestandteil des Festpreises.

Baustelleneinrichtung

Die Baustelleneinrichtung umfasst das Aufstellen des Schnurgerüstes, die Einrichtung der Baustelle und das Vorhalten über den gesamten Bauzeitraum sowie das Beräumen der Baustelle nach Abschluss der Arbeiten.

Erdarbeiten

Der Mutterboden bis zu einer Stärke von 30 cm wird unter der Bodenplatte und umlaufend ca. 0,5 m mehr (größer als Hausaußenmaße) abgetragen und auf der Baustelle seitlich gelagert. Gleiches erfolgt mit dem Aushub für die Streifenfundamente oder Frostschutzstreifen und Rohrleitungsgräben. Demzufolge werden auch 30 cm Füllboden eingebracht und verdichtet. Der Abtransport von überschüssigem Boden oder die Anfuhr von weiteren Bodenmaterial oder notwendige Zwischenlagerung außerhalb des Baugrundstückes werden als Sonderwünsche kostenpflichtig ausgeführt. Alle weiteren Mehraufwendungen werden durch die Bauherrnschaft getragen. Jede weitere Tonne Füllboden wird mit 13,-€/t (netto) berechen. Dies betrifft Material und Lohnleistung (Einbringen und Verdichten).

Fundamente und Bodenplatte

Bodenplatte und Fundamente werden aus Stahlbeton nach den Erfordernissen der Statik hergestellt.

Eingangspodest

Eigenleistung Bauherr

Außenwände

Außenwände werden in Porenbeton, Mauerwerksstärke 36,5 cm, entsprechend der bei der Planung gültigen Wärmeschutzverordnung hergestellt. Der Abschluss nach außen erfolgt mit zweilagigem mineralischem Putz. (Grundputz und weißem Deckputz strukturiert.)
Am Mauerwerkssockel wird ein einlagiger Sperrputz aufgetragen (zusätzlicher Buntsteinputz gegen Aufpreis möglich).

Innenwände

Die Innenwände werden aus Kalksandstein in den Stärken 11.5 – 24 cm nach den statischen Erfordernissen gefertigt und mit einem Kalk-Zement Innenputz.

Option: Kaminzug gegen Aufpreis möglich

18cm Durchmesser inkl. Ausstiegstiegsfenster. Schornsteinkopf geschindelt. Lt. baubehördlichen Vorgaben.

Geschoßdecken

Die Decke bei erworbener Wohnfläche im Erdgeschoss wird als Trockenbaudecke aus Gipskartonplatten auf Sparschalung mit Dampfsperre gefertigt.

Bei 1,5geschößiger Bauweise : Geschoßdecke EG

Die Decke über dem Erdgeschoß wird als Filigrandecke mit Ortbeton, lt. Statik,ausgeführt. (Stöße der Decke werden grob verspachtelt.)

Bei 1,5geschößiger Treppe EG –OG

Es wird eine wandhängende Vollholztreppe mit Geländer eingebaut nach Mustervorlage Buche lt. Projekt (endbehandelt). Option: Betontreppe aus Ortbeton.

Hinweis: Die Oberfläche wird in der Qualitätsstufe Q2 ausgeführt. Erklärung: Die Innenputz- und Gipskartonoberfläche in der Qualitätsstufe Q2 ist geeignet zur Weiterbearbeitung mit mittelschweren bis schweren Tapeten, Raufaser oder füllenden Anstrichen mit Dispersionsfarben. Die Wandfarbe sollte mit einer Lammfellrolle aufgetragen werden, die dem Anstrich eine eigene Struktur verleiht. Abzeichnungen des Untergrundes sind nicht auszuschließen.

Zimmererarbeiten

Walmdach
Die Dachkonstruktion des Walmdaches wird nach statischen Erfordernissen aus imprägniertem Nadelschnittholz hergestellt. Die Dachneigung beträgt 25°. Die Dachkonstruktion wird als Kaltdach hergestellt. Andere Dachneigungen, Dachgauben und Krüppelwalme sind gegen Aufpreis möglich. Der Dachüberstand von 20-50 cm wird mit Nadelholzbrettern verkleidet und gegen Nässe versiegelt. Farbige Anstriche sind gegen Aufpreis möglich.

Dacheindeckung

Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachsteinen (Farben gemäß den Vorgaben des Bebauungsplanes) auf Lattung mit Unterspannfolie.

Dachentwässerung

Die Dachentwässerung erfolgt mit vorgehängten Dachrinnen aus Titanzinkblech - Profilen mit allen erforderlichen Formstücken und Fallrohren. Windfeder umlaufend bis zum Rinneneinhangblech.

Fenster und Hauseingangstür

Alle Fenster werden in Kunststoff weiß, ohne Sprossen, mit Dreh - Kipp - Funktion und Einhebel - Bedienung eingebaut und mit hochisolierendem 3 - Scheiben Wärmeschutzglas (k = 1,0 w/m⊃2;) versehen.
Die einteilige Hauseingangstür besteht aus Kunststoff weiß nach Mustervorlage in unterschiedlichen Ausführungen mit Isolierglaseinlagen im Türblatt, Dreipunktverriegelung, Drückergarnitur und Profilzylinderschloss.

Option: Absturzsicherungen für Fenster

Die Absturzsicherungen für bodentiefe Fensterelement im Dachgeschoß sind Eigenleistung des Bauherrn bzw. können gegen Aufpreis bestellt werden.

Sohlbänke (Außenfensterbänke)

Die Außenfensterbänke bestehen aus Aluminium. Ausgenommen sind fußbodentiefe Terrassenelemente.

Innenfensterbänke

Die Innenfensterbänke werden aus Werzalit/ Sprela o. ä. in Tiefe der Fensternische an allen Fenstern eingebaut, ausgenommen sind eingeflieste Fensterbereiche und fußbodentiefe Terrassenelemente.

Estricharbeiten

Estrich wird in allen Räumen als schwimmender Estrich auf Wärme- und Trittschalldämmung ausgeführt. Die Stärke des Aufbaues beträgt im EG 16,0 cm. lt. Projekt.

Sanitärinstallation

Bad: Das Bad wird ausgestattet mit einem Porzellanwaschtisch ca. 60 cm und Einhebelmischbatterie, einem Wandhängendem - WC mit Kunststoffsitz und wandhängendem Spülkasten, einer 6-Eckacryl-Einbauwanne ca. 170 cm mit Wannenbatterie und Handbrause. 1/4 Kreisdusche 90 x 90 Einhebelmischbatterie und Handbrause .

Gäste-WC: bei 1,5geschößiger Bauweise ist ein Gäste-WC mit enthalten. Das Gäste-WC ausgestattet mit einem Porzellanwaschtisch ca. 50 cm und Einhebelmischbatterie, einem Wandhängendem - WC mit Kunststoffsitz und wandhängendem Spülkasten. Option: Dusche gegen Aufpreis möglich. Die Duschabtrennungen sind die Eigenleistungen des Bauherrn.

Küche: Die Küche erhält einen Kalt- und Warmwasseranschluss, einen Anschluss für einen Geschirrspüler, sowie einen Abflussanschluss für eine Spüle.

Waschmaschinenanschluss: Der Waschmaschinenanschluss wird in den Hauswirtschaftsraum oder auf Wunsch des Bauherrn in jeden anderen Nassraum verlegt. AußenwasserhahnEnthalten ist ein Außenwasserhahn. In der Regel außerhalb des Hauswirtschaftsraume (frostsicher).

Sonstiges

Alle Sanitärobjekte sind weiß oder in den aufpreisfreien Sanitärgrundfarben nach Mustervorlage. Alle notwendigen Be- und Entwässerungsleitungen werden mit den erforderlichen Querschnitten aus Kunststoff nach DIN verlegt. Bei Sondergrundrissen in Häusern mit Dachgeschossausbau, die von den vorgeschlagenen Einrichtungsgrundrissen des Bades im Dachgeschoss abweichen, werden an der Wand über dem Fußboden laufende Be- und Entwässerungsleitungen (bedingt durch den Fußbodenaufbau) im Zuge der Fliesenarbeiten mit einem WEDI - Kasten verkleidet und mit Fliesen versehen. Gegen Aufpreis sind farbige Sanitärobjekte, andere Wannen - und Waschtischformen, Duschtassen und Duschkabinen, zusätzliche Wasseranschlüsse und Abläufe, wandhängende WC - Becken mit Hinterwand-Spülkasten und Sonstiges erhältlich.

Als Standard für die Sanitärobjekte wird der Hersteller Delphis oder Forum benannt. Dazu gehören die Objekte der „Basic-Line“.
Hierzu werden 3 Produktkataloge der Bauherrnschaft übergeben:

  • Sanitär-Keramik
  • Armaturen & Brausen
  • Acrylwannen

Heizungsinstallation

Die Beheizung und Warmwassererzeugung erfolgt über eine Gasbrennwerttherme mit Warmwasserspeicher einschließlich erforderlichem Zubehör nach gesetzlichen Vorschriften. Alle Räume erhalten Plattenheizkörper mit Thermostatventilen in der Regel unter den Fenstern, bei Terrassentüren seitlich davon, entsprechend der Wärmbedarfsberechnung. Zusätzlich erhält das Bad einen Handtuchtrockner. Bad und Küche erhält eine Rücklaufanhebung. Die Regelung der Heizanlage erfolgt über einen Außenfühler witterungsabhängig geführt.
Die Steuerung und Nachtabsenkung erfolgt über eine zentrale Steuereinheit mit Zeitschaltuhr.
Alle erforderlichen Leitungen des Heizkreislaufes werden im Estrich verlegt und nach Vorschrift isoliert.

Elektroinstallation

Die Elektroanlage wird inkl. Erdung entsprechend den Bestimmungen der VDE und des EVU installiert. Der Aufputzzählerschrank enthält alle erforderlichen Sicherungen und Sicherungsautomaten.
Deckenauslass. Jeder Raum erhält einen Deckenauslass mit Schalter. Im Wohnzimmer werden 2 Deckenauslässe installiert.

Deckenauslass
Jeder Raum erhält einen Deckenauslass mit Schalter. Im Wohnzimmer werden 2 Deckenauslässe installiert.

Wechselschaltung
Im Bereich Diele/Flur und der Geschosstreppe wird eine Wechselschaltung installiert.

Steckdose
1 x Steckdose für Waschmaschine
1 x Steckdose für Flur je Wohngeschoss
3 x Steckdosen je Kinder- bzw. Gästezimmer
2 x Steckdosen Bad
3 x Doppelsteckdosen Schlafzimmer
3 x Doppelsteckdosen Wohnzimmer
3 x Doppelsteckdosen Küche
1 x Außensteckdose
1 x Elektroherdanschluss Küche
1 x Hausklingelanschluss
1 x Außensteckdose

Außenwandanschluss
1 x neben der Hauseingangstür mit Schalter im Flur
1 x im Terrassenbereich mit Schalter innen
Telefon- und Antennenanschluss
1 x Antennenanschluss vom Wohnzimmer zum Hauswirtschaftsraum (Übergabepunkt für Kabelfernsehen)
1 x Telefonanschluss in der Diele oder Wohnzimmer zum Hauswirtschaftraum (Übergabepunkt für Telefonanschluss)

Sonstiges
Alle Elektroleitungen werden, außer im Hauswirtschaftsraum, unter Putz oder Estrich verlegt. Zusätzliche Schalter, Dosen, Versorgungsleitungen, Leerrohre, Anschlüsse für Computer, über BUS - System betriebene Steuerungstechnik gegen Aufpreis lieferbar.

Fliesenarbeiten

Eigenleistung des Bauherrn.

Innentüren

Innentüren werden mit Oberflächen in verschiedenen Holzdekorvarianten, nach Mustervorlage inkl. Drückergarnitur eingebaut.

Teppichboden

Textile Bodenbeläge sind Eigenleistung des Bauherrn.

Maler und Tapezierarbeiten

Malerarbeiten innen, deren Vorbereitung und Tapezierarbeiten sind Eigenleistung des Bauherrn.

Mehraufwendungen m²

Jeder weitere umbaute m² (mehr als im Bauvertrag vereinbart) wird gesondert abgerechnet.